Beiträge

Gerade in Zeiten wie wir sie in den letzten Wochen erlebt haben und zum Teil immer noch erleben, war es für uns alle nicht immer einfach positiv, zu bleiben. Und auch wenn ich selbst nicht zur Risikogruppe gehöre – hatte auch ich Phasen wo ich mir, wie viele andere Menschen auch sorgen um meine Gesundheit und die meiner liebsten machte. Mich wie viele andere Menschen auch Zukunftsängste plagten und die nicht vorhandenen Perspektive einem die Freude und innere Ruhe raubte.

Und auch wenn es pathetisch klingen mag – doch sind es nicht die äußeren Umstände, die uns beunruhigte wie vielmehr unsere innersten Urängste, mit denen viele von uns konfrontiert wurden. Die Unberechenbarkeit der gesamten Situation, ein Gefühl von Mangel und die fehlende Lebendigkeit die aus der Situation resultierte, führte zu der tiefen Unruhe die viele von uns erlebten oder noch immer tun.

Da wir das im außen nur wenig bis gar nicht beeinflussen können, ist es umso wichtiger wirkungsvolle Techniken zu kennen wie wir mit all dem effektiv umgehen können. Die besten und über Jahre bewährten Techniken, welche bereits bei mehr als 1000 Menschen – mit denen ich bisher gearbeitet Anwendung gefunden haben und ihnen zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit geholfen haben, möchte ich nun hier mit dir teilen:

 

1. Meditation

Meditation, das wohl beste und wirksamste Tool, welches wir für mehr innere Ruhe und Gelassenheit erlernen können. Wobei es genau diese Erwartungshaltung ist, die viele Menschen vom Erleben ihrer inneren Leichtigkeit abhält. Versuchen die meisten doch krampfhaft – wie es die klassische Meditation lehrt – unliebsame Gedanken und Gefühle loszuwerden – was dazu führt das diese Gedanken noch dominanter werden und man nach wenigen Minuten des inneren Kampfes gefrustet aufhört. Ein besserer Weg den ich meinen Klienten beibringe, ist die Gedanken und Gefühle die da sind anzunehmen und sich statt auf die Beseitigung derer, mehr auf die Entspannung von Körper und Geist zu konzentrieren – so verbinden wir uns mit unseren tiefsten innersten Ressourcen und finden die Kraft um auch in äußerlich herausfordernden Zeiten positiv und voller Dankbarkeit in die Zukunft zu blicken. (Gratis: Meditation Checkliste)

2. Atemtechniken

Atem ist Leben und doch verlieren wir gerade in herausfordernden Zeiten häufig die Verbindung zu unserer Atmung. Dabei können schon ein paar bewusste Atemzüge wahre Wunder vollbringen, indem unser Körper und Geist mit frischem Sauerstoff versorgt wird, fällt es auch uns leichter, uns zu entspannen. Wir verbinden uns mit unseren innersten Ressourcen und all die Ängste, Sorgen und zweifel können mit der Zeit mehr und mehr „weggeatmet“ werden. Doch gebe dem Ganzen einfach eine Chance und probiere gleich die bewährte 2-4-Phasen Atmung aus. Atme ein 1…2… und wieder aus 1…2…3…4… wieder ein 1…2… und aus 1…2…3…4… so das du hier noch für ein paar Atemzüge dabei bleibst.Dadurch das die Ausatmung doppelt so lang wie die die Einatmung können Körper und auch Geist leichter entspannen, welche du dir mit jeder Ausatmung nur mehr und mehr erlaubst zu erleben.

3. Yoga / achtames Bewegen

Unser Körper ist von Natur aus dafür konzipiert, um bewegt zu werden. Bewegung, welche im besten Fall an der frischen Luft (Vitamin-D3) praktiziert werden sollte, sorgt dafür das unsere Energiezentren (Mitochondrien) angeregt werden und allerlei Stoffwechselprozesse welche gerade bei mentaler Belastung eine wichtige Rolle einnehmen (Regulation Säure-Basen-Haushalt) harmonisch ablaufen können. Wichtig ist, nur sich dabei nicht zu überfordern (Aerobe Belastung) und achtsam zu üben, so das auch unser Geist durch die Wechselwirkung mit unserem Körper davon profitiert. Und zusätzlich sorgt die Ausschüttung von so genanten „Glückshormonen“ (Endorphine und Serotonin) für eine wohlwollende mentale wie auch körperliche Balance.

4. Radikale Akzeptanz

Vollkommen unabhängig von der Situation, mit der wir konfrontiert werden, haben wir immer drei Wahlmöglichkeiten. 1. Wir können die Situation verlassen. 2. Wir können die Situation wenn möglich verändern oder 3. Die Situation so akzeptieren, wie sie gerade ist. Zugeben ist es in einigen Situation so wie wir sie auch in den letzten Wochen erlebt haben, nicht einfach all das einfach nur zu akzeptieren – doch die Frage die wir uns dabei immer stellen sollten – was bringt es uns, uns über die Situation aufzuregen und da hineinzusteigern?
Wenn wir ehrlich sind rein gar nichts – außer das unser Ego (recht behalten wollen) befriedigt wird. Agieren wir jedoch aus einem Gefühl der Selbstliebe heraus, nehmen wir all das was da ist einfach an (wir müssen es nicht verstehen und auch nicht gut finden). Doch ist es uns wichtiger mehr innere Harmonie zu erleben wie zwanghaft recht behalten zu wollen. So bleiben wir mit unseren Ressourcen verbunden und haben auch die Kontrolle, dass zu ändern, was es zu ändern gibt. Bis dahin bleiben wir ruhig – praktizieren Selbstliebe und üben uns in Entspannung. (z.B. bei der nächsten Meditation)

5. Dankbarkeit

Dankbarkeit und Liebe sind die stärksten positiven Emotionen, die wir nur erleben können. So richten Menschen, die dankbar sind ihren Blick auf das Wesentliche und jeglicher Mangel ist ihnen fremd. Ein Gefühl, welches unabhängig von unserer momentanen Situation und unserem inneren Erleben erschaffen werden kann – indem wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was bereits da ist (Selbst wenn die Sache noch so klein oder unscheinbar ist). Doch erlebe es selbst! Wofür bist du jetzt gerade dankbar, oder möchtest es sein? Was ist gerade da? Lenke deine volle Aufmerksamkeit darauf und erlaube dir das Gefühl der Dankbarkeit zu erleben. Wenn du magst, sprichst du es auch liebevoll für dich selbst aus (ich bin dankbar für…), während du dir selbst erlaubst, dich darauf einzulassen und dem Gefühl der Dankbarkeit sich mehr und mehr in deinem innersten auszubreiten.

6. Binaurale Beats (+Bonus)

Unser Gehirn funktioniert prinzipiell wie ein Radio, bei dem wir unterschiedliche Frequenzen einstellen und empfangen können. Für eine gute Entspannung und mehr innerer Ruhe eignet sich die Frequenzen zwischen 4-7Hz besonders gut. Die so genanten Thetawellen helfen dir, loszulassen und mehr innere Ruhe zu erleben. Diese kannst du als Hintergrundmusik laufen lassen oder beispielsweise während der Meditation laufen lassen, um deine Meditationserfahrung zu verstärken.

 

Ich hoffe, dass dir diese Tools helfen und dazu beitragen, dass sich der heutige Tag, wie auch die kommenden Tage etwas erträglicher anfühlt und du mit deinen innersten Gefühlen gut umgehen kannst. Denke daran: Es ist ein Prozess, auf dem wir uns alle befinden.

Wenn sie nach echter Entspannung suchen und Probleme damit haben körperlich, mental und auch emotional zu entspannen – dann sollten sie es unbedingt mit einer regenerativen Yogaeinheit probieren. Sanfter als andere Yogastile kann regeneratives Yoga effektiv helfen, lang anhaltende körperliche wie auch mentale Spannungsmuster effektiv loszulassen und in eine wohlwollende emotionale Balance zu finden.

Regeneratives Yoga ist wirklich die beste Wahl, wenn es um echte Entspannung geht – doch bevor es gleich losgehen kann, möchte ich sie einladen, sich die Zeit zu nehmen um zu erfahren wie genau regeneratives Yoga wirkt, welche gesundheitlichen Vorteile sie erwarten und für wenn diese Form des Yoga am besten geeignet ist. (Kleiner Spoiler: Für jeden der gesünder leben möchte)

Was ist regeneratives Yoga?

Regeneratives Yoga ist eine Übungsform, welche sich auf wenige Yogapositionen (Asanas) beschränkt und dem/der Übenden erlaubt mit allerlei Hilfsmittel (Blöcke, Decken, Gurte, Bolster, etc.) zu arbeiten. Das gibt uns Raum und Möglichkeit, mit weniger Anstrengung zu üben und durch das sanfte Bewegen unseres Körpers leichter in eine körperliche, mentale wie auch emotionale Entspannung hineinzufinden. Was zusätzlich durch gezielte Atemtechniken harmonisch abgerundet wird.

Die Vorteile von regenerativem Yoga

Eine der besten Übungsformen, um sowohl Körper als auch Geist in eine wohlwollende Entspannung zu führen und so alles zu heilen was es tief in unserem innersten nur zu heilen gibt – ist regeneratives Yoga. Doch wie sieht es eigentlich neben all den Vorteilen für unsere Entspannung, aus schulmedizinischer Sicht aus – gibt es noch weitere Vorteile für unsere Gesundheit? Es gibt tatsächlich eine ganze Reihe an gesundheitlichen Vorteilen von regenerativem Yoga, welche wir Ihnen jetzt gerne vorstellen möchten:

  1. Weniger Schmerzen

    Kniegelenk beschwerden, Schulterschmerzen, oder beim Volksleiden Nr. 1 (Rückenschmerzen) kann regeneratives Yoga wahre Wunder bewirken. Liegen doch häufig chronischen Beschwerden körperliche und mentale Spannungsmuster zugrunde, die primär für die Probleme (z. B. Bandscheibenvorfall) verantwortlich sind. Regeneratives Yoga hilft Ihnen, ihre Muskulatur zu entspannen, das Fasziengewebe zu lockern (straffes Gewebe) und so die mechanische Belastung auf das betroffene Gelenk bzw. die Bandscheibe zu verringern. Die Durchblutung wird lokal an der betroffenen Struktur gesteigert, die körpereignen Selbstheilungskräfte aktiviert und so allerlei notwendige Reparaturvorgänge im Gewebe angekurbelt.

  2. Mentale Gesundheit

    Reduzieren Sie Ängste, Depressionen und Fatigue. In einer randomisierten Studie unter Krebspatienten, zeigten alle Teilnehmer die über einen Zeitraum von 8 Wochen – wöchentlich 60 Minuten regeneratives Yoga praktizierten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe signifikant geringere Werte für Angst, depressive Verstimmungen und Fatigue (subjektiven Kontrollskala). Besonders hoben die Probanden neben der Entspannung die Wirksamkeit von mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Steigerung des körperlich/seelischen Wohlbefinden – durch die regenerative Yogaeinheiten hervor.

  3. Verbesserte Schlafqualität

    Verbessern Sie ihren Schlaf mit einer regenerativen Yogaeinheit. In einer Studie mit 410 Krebsüberlebenden (96% davon Frauen) zeigten Personen, die an einem vierwöchigen Yoga-Programm teilnahmen, das sowohl Hatha- als auch regenerative Posen enthielt, eine größere Verbesserung der Schlafqualität im Vergleich zu Patienten, die kein Yoga machten. Und auch wenn sich diese Studie auf eine sehr spezifische Population konzentrierte, die nicht gleichzusetzen mit der breiten Öffentlichkeit ist. Kamen wir dennoch zu der Schlussfolgerung, dass regeneratives Yoga – da es sich auf unsere mentale Gesundheit auswirkt und körperlicher wie auch seelischer Entspannung führt – auch einen erheblichen Einfluss auf unsere Schlafqualität haben kann.

Wer sollte regeneratives Yoga üben?

Regeneratives Yoga ist ein Yoga-Stil, der für jeden – männlich, weiblich, gesund, bereits erkrankt, jung oder alt – geeignet ist. Sie benötigen nicht einmal körperliche Grundvoraussetzungen im Bezug auf Ihre Fitness oder Yogakenntnisse, um an einem Kurs teilzunehmen.Genauso profitieren aber auch Sportler oder fortgeschrittene Yogaübende von der ausgleichenden Yogapraxis einer regenerativen Yogaeinheit (Ausgleich der Extreme – Yin und Yang.) Wenn Sie dennoch unsicher sind – sprechen Sie mit uns über Ihre Beschwerden, lassen sich beraten oder wenden sich vertrauensvoll an ihren Arzt.

Regeneratives Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit Körper, Geist und Seele auszubalancieren und von mehr, Entspannung, Gelassenheit und Gesundheit zu profitieren – und eignet sich wunderbar für alle Menschen, die gesünder leben möchten.

Wieso müssen wir eigentlich immer so extreme Verhaltensweisen an den Tag legen und andere Menschen unbewusst mit unserem Verhalten vor den Kopf stoßen? Dieser Tage sieht man es wieder ganz deutlich, auf der einen Seite die absoluten Befürworter all der Maßnahmen die von der Bundesregierung zum Krisenmanagement beschlossen wurden und auf der anderen Seite die Gegner die für Ihre offensiv zur Schau gestellte Meinung auch genug Quellen parat haben.

Ich meine diese extreme Verhaltensweisen sind mir nichts Neues, kenne ich sie doch nur zu gut aus der bereits viele Jahre andauernden Grundsatzdiskussion von Fleischessern – die sich massiv gegen die scheinbare Bevormundung von vegan lebenden Menschen zur Wehr setzen. Und Veganer die versuchen mit allerlei Beweisen, omnivore lebende Menschen auf Ihr egoistisches Verhalten hinzuweisen. Unabhängig von der Sache wird es immer Menschen geben die auf ihr Meinungsäußerungsrecht beharren und sich mit Ihrer Meinung in den Vordergrund drängen, wobei Ihnen offensichtlich jedes Mittel recht zu sein scheint.

Und auch wenn ich mit diesem Artikel die extremen Verhaltensweisen hinterfrage, ist es nicht meine Absicht, einen Standpunkt zur Sache selbst einzunehmen oder mich gar an einer grundsätzlichen Diskussion was richtig oder falsch ist zu beteiligen. Vielmehr glaube ich das es kein richtig oder falsch gibt und alle mit Ihrer Meinung zumindest ein Stück weit recht haben.

 

Extreme Verhaltensweisen und ihr Ursprung

Extreme Verhaltensweisen entstehen meist in der Kindheit

Jeder Mensch, unabhängig von Rasse, Herkunft oder gesellschaftlichem Status möchte anerkannt und geliebt werden – so ist es tief in jedem Menschen verankert. Wobei es damit gerade in unserer von Leistung geprägten Gesellschaft eine solche Sache ist. Und wir erhalten meist nur dann die Wertschätzung die wir uns tief in unserem innersten Wünschen, wenn wir entsprechende Leistung erbracht haben. Was für manche Menschen kein größeres Problem zu sein scheint, ist für andere eine enorme Hürde – die für sie selbst kaum zu bewältigen scheint – weshalb wir bereits früh in unserem Leben nach anderen Strategien suchen, um die vermeintliche Liebe zu bekommen, die wir uns wünschen. Wir probieren es mit Rebellion – erheben unsere Stimme und reagieren launisch auf das was uns von Eltern und vermeintlichen Bezugspersonen herangetragen wird.

 

Und auch wenn viele Menschen diesem Alter mittlerweile entwachsen sind, tragen sie doch noch immer die gleichen Verhaltensmuster in sich die sie bereits, als Kind an den Tag gelegt haben. Sie sind vielleicht damit, was die 1:1 Konfrontation angeht etwas zurückhaltender, umso mehr leben viele von Ihnen ihre unterdrückten Gefühle und Bevormundungen die sie als immer wiederkehrendes Muster durch ihr ganzes Leben begleiten plötzlich im Internet aus. Wofür eine solche Sache wie die jetzige Krise natürlich die perfekte Plattform bietet. So das man unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerungen seine extremen Verhaltensweisen massiv zur schau stellt – diese mit zum Teil dubiosen Quellen unterstützt und andere damit völlig vor den Kopf stößt. Das aber ist den meisten von Ihnen nicht bewusst- wobei ja auch das eine psychologisch wirkungsvolle Strategie ist. Andere in ein schlechtes Licht zu rücken – so das man selbst in einem besseren Licht erscheint.

Kritisch sein ist erlaubt, auch unterschiedliche Meinungen einzuholen und für sich einen klaren Standpunkt einzunehmen auch, zumindest so lange wie wir niemand anderem mit unseren Worten und taten schaden. Oder um es mit den Worten von Yoga zu sagen Lokah Samastah Sukinho Bhavantu (Mögen alle Lebewesen frei und glücklich sein und meine Worte und Taten dazu beitragen.)